Leistungen / Mehrfamilienhäuser
Was die Parzelle hergibt.
Bei einem Neubau in Frauenfeld entstanden über zwölf Vorprojekte, bis die Ausnützung stimmte. Die Bauherrschaft kommt bis heute darauf zurück. Genau darum geht es bei Mehrfamilienhäusern: herauszuholen, was auf dem Grundstück möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Die Ausnützung entscheidet über alles Weitere
AusgangslageWie viele Wohnungen auf eine Parzelle passen, entscheidet sich nicht am Schluss, sondern ganz am Anfang. Ausnützungsziffer, Grenzabstände, Gebäudehöhe, Stellung im Ortsbild und die Zufahrt setzen den Rahmen — und innerhalb dieses Rahmens liegen oft mehrere Wohnungen Unterschied.
Deshalb rechnen und zeichnen wir am Anfang mehr, als üblich ist. Beim Mehrfamilienhaus Messenriet in Frauenfeld waren es über zwölf Vorprojekte mit Visualisierungen, bevor die definitiven Grundrisse entstanden. Beim Ersatzneubau in Iselisberg gingen intensive Abklärungen zu Gebäudegrösse, Stellung, Abständen und Garageneinfahrt mit Kanton und Ortsbildschutz voraus.
Diese Arbeit im Vorfeld ist der Teil, der sich am deutlichsten rechnet. Eine zusätzliche Wohnung wirft über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes Ertrag ab.
Nach der ersten Phase kennen Sie das realistische Nutzungspotenzial der Parzelle, einen Kostenrahmen und die Punkte, an denen die Gemeinde oder der Kanton mitreden wird. Erst danach entscheiden Sie, ob und wie weitergeplant wird.
Vom Grundstück zur Abnahme
Vier SchritteKlären, was möglich ist
Ausnützungsberechnung, Grenzabstände, zulässige Volumen, Erschliessung. Bei Bedarf im Vorgespräch mit der Gemeinde geklärt. Wo Ortsbildschutz oder der Kanton mitreden, holen wir das früh ein statt spät.
Ergebnis: Nutzungspotenzial und KostenrahmenVarianten durchspielen
Wohnungsspiegel, Erschliessung, Parkierung und Baukörper werden mehrfach durchgerechnet und visualisiert. Verglichen wird nicht nur die Zahl der Wohnungen, sondern auch, was sich vermieten oder verkaufen lässt.
Ergebnis: Entwurf und KostenschätzungBaueingabe
Das Bauprojekt entsteht, dazu der detaillierte Kostenvoranschlag. Wo ein Altbau weichen muss, gehören Abbruchbewilligung, Aushub- und Abbruchplan dazu. Vollständige Unterlagen sind der grösste Hebel für ein zügiges Verfahren.
Ergebnis: Baubewilligung und KostenvoranschlagRealisierung
Ausschreibung, Werkverträge, Ausführungspläne 1:50 und Details 1:20. Wir führen die Bauleitung, koordinieren die Gewerke und kontrollieren die Kosten laufend bis zur Abnahme.
Ergebnis: fertiges Gebäude und SchlussabrechnungWer sonst noch am Tisch sitzt
FachplanerEin Mehrfamilienhaus braucht mehr Fachleute als ein Einfamilienhaus, und sie müssen zusammenpassen. Beim Messenriet zogen wir bei: Baugrundabklärung, Bauphysik mit Energienachweis, Bauingenieur, Elektroplaner, Geometer, Heizungs- und Sanitärplaner sowie den Schallnachweis.
Wir wählen diese Fachleute aus, koordinieren sie und prüfen ihre Ergebnisse gegen den Entwurf. Weil das Büro aus dem Ingenieurwesen gewachsen ist, beurteilen wir Tragwerk und Spannweiten überschlägig von Anfang an mit — das erspart Umplanungen, die entstehen, wenn Entwurf und Konstruktion erst spät zusammenfinden.
Sie müssen diese Gespräche nicht selbst führen — dabei sein können Sie natürlich jederzeit.
Der Aushub für die Tiefgarage beim Messenriet erforderte eine Hangsicherung. Solche Punkte klären wir vor der Kostenschätzung ab, nicht danach.
Ausgeführte Mehrfamilienhäuser
Alle ProjekteNeubau in der Dorfzone, auf einer dreieckig zugeschnittenen Parzelle am Dorfrand. Ein geknickter Baukörper, der auf den Zuschnitt der Parzelle reagiert.
Neubau auf einer Parzelle, die zugleich in der Dorfzone und in der Wohnzone liegt.
Was ist auf Ihrer Parzelle möglich?
Für die erste Klärung vereinbaren wir ein kleines, klar begrenztes Mandat. So wissen Sie früh und ohne grosses Risiko, ob sich Ihr Vorhaben rechnet.
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